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Aktuelles

 

27. Oktober 2010

 

Kaum hatte ich die Zeilen vom 7. September geschrieben, fielen prompt die Zinsen der griechischen 10jährigen Staatsanleihen bis auf 8,784% am 13.10.2010. Wer nun glaubt, der Griechenlandkelch ist an uns vorüber gegangen, der irrt. Denn innerhalb von nur zwei Wochen stiegen die Zinsen wieder und haben heute die "Schallmauer" von 10,0% nach oben durchbrochen. Die PIIGS werden uns also weiterhin beschäftigen.

Ein unglaubliches Desaster spielt sich zur Zeit auf dem amerikanischen Wohnimmobilienmarkt ab. Unzählige Zwangsvollstreckungen sind offenbar ohne rechtliche Grundlage durchgeführt worden, so dass die Zwangsräumungen und -versteigerungen weiträumig ausgesetzt werden mußten.

 

Zum Hintergrund: Die Hypothekengeber des unglaublichen Eigenheimbooms hatten diese Hypotheken zu immer neuen Investmentpaketen gebündelt und weltweit verkauft. Die Käufer dieser Pakete strukturierten diese dann wiederum neu, klebten ein schönes Etikett drauf und verhökerten diesen Müll weiter. Bei diesen Aktionen gingen offenbar viele ursprüngliche Urkunden und Papiere der einzelnen, konkreten Immobiliendarlehen verloren. Somit weiss weder der Verkäufer, noch der Käufer wer eigentlich wie welche Rechte von wem gekauft hat.

 

Die US-Bundesstaatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen Finanzfirmen und Banken aufgenommen, aber niemand weiß, was die Untersuchungen noch ergeben werden. Stellen Sie sich einmal das Chaos von Millionen Rückabwicklungen, Rückerstattungen, Komplettverlusten, Strafprozessen und völliger Unklarheit über die Eigentumsverhältnisse vor. Allein in Florida, einem der 23 Bundesstaaten, in denen eine Zwangsvollstreckung einer gerichtlichen Genehmigung bedarf, sind über eine halbe Million Anträge jetzt schon beim Gericht anhängig und werden ausgesetzt.

Das wird den US-Immobilienmarkt über Jahre hinweg lähmen. Von einer Stabilisierung des Marktes - wie vorschnell schon gemeldet - kann überhaupt nicht die Rede sein. Eine Preisfindung ist so gut wie unmöglich, Käufe und Verkäufe werden drastisch einbrechen.

Das hat natürlich auch weitreichende Folgen für die Gesamtwirtschaft. So werden Finanzinstitute und Banken, die ihre Forderungen nicht werden durchsetzen können, diese aber als Vermögenswerte in den Büchern haben, diese Forderungen abschreiben müssen. Die Handwerker werden besonders leiden, denn die alten Besitzer lassen nichts an den Häusern machen, bevor sie nicht wissen, ob sie drin bleiben können, neue Besitzer zögern, da sie nicht sicher sein können, die Immobilie auch rechtsgültig erworben zu haben.

Ein Tipp: Sollten Sie Ihren Beruf wechseln wollen, dann werden Sie Rechtsanwalt in den USA. Eine Vollbeschäftigung für die nächsten 5-10 Jahre dürfte gesichert sein.

 

Gute Investments

 

Ihr Bernd Eisel

 

 

7. September 2010

 

ACHTUNG - Bitte beachten

 

Die scheinbar eskalierenden Situationen an den europäischen Bondmärkten zwingen mich heute Ihnen eine Warnung zukommen zu lassen.

Fast unbemerkt kletterten die 10jährigen Griechenlandanleihen heute 13.00 Uhr auf sage und schreibe 11,674 %. Das ist fast so viel, wie zum Höhepunkt der Griechenlandkrise am 7. Mai bei 12,449%.

Das bedeutet, daß die Märkte ein Gelingen der griechischen Politik zur Sanierung der Finanzen für unmöglich halten und einen Staatsbankrott in nächster Zeit erwarten.

Offiziel hören und sehen wir fast nichts aus Griechenland. Doch - letzte Woche die Nachricht, daß 9 Mrd. EURO aus dem "Rettungspaket" gezahlt werden - davon alleine der deutsche Steuerzahler 1,2 Mrd. EURO, mit der Begründung, daß Griechenland seine Hausaufgaben gemacht habe und auf gutem Wege sei.

Derweil hört man von inoffizieller Seite, daß 15% der Geschäfte in Athen bereits aufgegeben haben und  bis zum Jahresende bis zu 25% Insolvenzen erwartet werden.

Das reduziert die Steuereinnahmen erheblich und die Steigerungen der Lebensmittelpreise belastet den Konsum stark.

Diese Gemengelage sind kein guter Nährboden für die Bemühungen der Politik die Finanzen zu sanieren und in den Griff zu bekommen.

Das sehen die Märkte genauso und strafen die 10jährigen Anleihen ab.

Es ist also nichts in Ordnung und Norbert Walter, ehemaliger Chefökonom der Deutschen Bank rät den Griechen einen geordneten Staatsbankrott zuzulassen, eine "Drachme 2" einzuführen, abzuwerten und neu zu beginnen.

Kein gutes Szenario, denn sollte es dazu kommen, dürfte die Finanzkrise erst richtig Fahrt aufnehmen

Investments in Edelholz, Private Equity, physischem Edelmetall und Fonds mit Gold- und Silberminenaktien schaffen hier Abhilfe für den gestreßten Anleger.

 

Gute Investments

Ihr Bernd Eisel

 

11. März 2010.

 

Mit Recht wurde ich darauf hingewiesen, dass hier der Eindruck entsteht, die Web-Site würde nicht aktualisiert.

Höflich möchte ich darauf hinweisen, dass die Site täglich aktualisiert wird.

Lediglich meine Marktkommentare habe ich 2008 eingestellt, weil der Eindruck entstand, dass es niemanden interessierte, was ich schrieb. Reaktionen jedenfalls NULL.

Nun, fast 2 Jahre später, kann die Leserin, der Leser, im seinerzeit Geschriebenen ein bischen stöbern und dabei feststellen, dass ich mit meinen Prognosen gar nicht so falsch lag.

Der Grund, warum ich noch nicht wieder die Kommentare aufnehme, liegt in der Sache begründet:

Wir befinden uns erst im Anfangsstadium der weltweiten Wirtschaftskrise und man kann nur ahnen, was kommen wird. Historisch gesehen gab es solch eine Krise noch nie. Deshalb ist es nicht möglich Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen.

Die Politik und die Notenbänker versuchen mit hunderten von Milliarden frisch gedrucktem Geld (Geld - welches nicht erarbeitet wurde), die Welt zu retten. Das ist ungefähr so, als wenn Sie mit Benzin ein Feuer löschen wollten.

Was jetzt unbedingt zu tun ist und was man lassen sollte kann nur im Dialog mit Menschen erfolgen, die ungefähr die gleiche Denkweise haben, wie ich.

Es ist einfach nicht möglich die zu erwartenden Szenarien zu beschreiben, ohne sofort in das Bild des "Verschwörungstheoretikers" gepresst zu werden. Dazu habe ich einfach keine Lust mehr.

Soviel nur:

Gehen Sie davon aus, dass Sie erheblich weniger Rente erhalten werden, als Ihnen vorgerechnet wird. Es ist durchaus denkbar, dass Sie nominal sogar den Betrag erhalten, welcher Ihnen heute seitens der Rentenkasse mitgeteilt wird. Es wird die Teuerung der Konsumgüter - ausgelöst durch die Inflation -sein, welche Ihnen den größten Teil der Kaufkraft rauben wird. Eine Rentenerwartung von heute        € 1.500,- wird in 20 Jahren bei 3% jährlicher Teuerung nur noch eine Kaufkaft von ca. € 800,- haben.

Stellen Sie sich auf eine Währungsreform in den nächsten 10 - 20 Jahren ein. Vielleicht geht es auch schneller - aber, wer weiss das schon.

 

Sorgen Sie für Ihre Familie und sich selbst vor - unverzüglich.

 

Gute Investments

 

Ihr Bernd Eisel

 

 

 

 

 

 

 

Markteinschätzung 7.07.2008

 

Manchmal ist es ganz gut, wenn man über einen bestimmten Zeitraum keine Informationen

erhalten kann.

 

14 Tage Urlaub, ohne jegliches Tagesgeschehen und wirtschaftliche Nachrichten zu erhalten,

hatte ich gedacht, geht garnicht.

 

Geht doch. Und ist man dann zurück und liest und hört die aktuellen Berichte, dann stellt man fest, daß sich eigentlich nicht viel geändert hat.

 

Doch halt - stimmt nicht ganz.

 

Die Bankenkrise droht sich zu verschärfen - Sie haben sicherlich davon gehört und gelesen.

Nein? Haben Sie nicht? Dann liegt es sicherlich daran, daß Sie die "SonntagsZeitung" nicht lesen oder nicht lesen können.

 

Über solch eine "unwichtige" Mitteilung gehen die deutschen Medien schon mal galant drüber hinweg. Schließlich soll sich niemand unaufgefordert aufregen.

 

"Die zu erwartenden Verluste aus der Finanzkrise werden sich auf 1.600 Milliarden Dollar summieren. Davon haben die Finanzinstitute bisher erst 400 Milliarden bekannt gegeben."

 

So ein Bericht in der "SonntagsZeitung" aus einer vertraulichen Studie von Bridgewater Associates, dem zweitgrößen Hedgefund der Welt.

 

"Wir stehen vor einer Lawine notleidender Vermögenswerte" heißt es in der Studie. "Wir haben große Zweifel, dass es den Finanzinstituten gelingen wird, genügend neues Eigenkapital aufzunehmen, um die Verluste zu decken."

 

Bridgewater Ass. geniessen in Finanzkreisen einen erstklassigen Ruf.

 

Lesen Sie noch einmal meine Einschätzung vom 3.6., am besten nur den letzten Satz.

 

Meine Telefonnummer: 0531-24488-33

 

 

Viel Glück.

 

 

 

Markteinschätzung 3.06.2008

 

Alles wieder im "grünen Bereich" sagt Jo Ackermann (Deutsche Bank) und seine Kollegen aus Euroland und den USA zur Subprime-Krise. "Den Tiefstpunkt haben wir gesehen" sind sich alle einig und in die selbe Kerbe schlagen auch die Verantwortlichen bei der FED und der europäischen Bundesbank.

 

Auch ich bekomme diese "Einschätzung" zu spüren. Die Anfragen häufen sich, ob man jetzt wieder einsteigen sollte, die Experten sprechen ja vom Ende der Krise.

 

Die Geduld kommt allmählich unter Druck - man könnte ja bei den ersten prozentualen Anstiegen der Aktienkurse nicht dabei sein.

 

Mein Rat jedoch, warten Sie auf alle Fälle die Zahlen für das zweite Quartal ab. Gerüchte, daß weitere Großbanken in den USA weiterhin enormen Kapitalbedarf haben, reißen einfach nicht ab.

 

Aber das ist noch nicht alles. Um uns herum trauen immer mehr Menschen nicht mehr den offiziellen Statistiken. Allmählich hat wohl jeder mitbekommen, daß die Zahlen der Teuerungen, welche uns mit 2,6% ans Herz gelegt werden, nicht so wirklich stimmen können.

 

Hier noch einmal die einfache Formel, nach welcher man jahrzehntelang Inflation gemessen hat:

 

Geldmengenwachstum minus Produktivitätszuwachs = Inflation

 

Rechnen wir auch heute so, dann liegt die Inflation bei ca. 10%.

 

Will heißen: Wenn eine Bundesanleihe 4,0 % Zinsen bringt, die Inflation 10% beträgt, dann ist die reale Kaufkraft meiner Geldanlage um 6,0% gefallen - ohne die Steuer zu berücksichtigen.

 

Das ist Geldvernichtung (Fachbegriff: negative Realverzinsung)

 

Dieses sollte zur Folge haben, daß immer mehr Bürgern die Augen geöffnet werden, die sich von ihren festverzinslichen Papieren trennen und in Sachanlagen investieren werden . Dieser Prozeß kann sehr schnell gehen, aber kann sich auch Jahre hinziehen.

 

Dieses würde auch bedeuten, das die Zinsen enorm steigen müßten, was die Kurse der Festversinslichen unter Druck bringen muß und dieser Prozeß sich rasend beschleunigen würde. Plötzlich will niemand mehr Anleihen besitzen, alle wollen durch den Verkaufs-Flaschenhals und in Realwerte (Sachwerte) umschichten.

 

Gold und Silber hätten in solch einem Umfeld sicher die Chance um 300% und mehr zu steigen. Am Ende wird es für den "Normalbürger" unmöglich werden, auch nur ein Gramm der begehrten Metalle zu erwerben, einfach deshalb, weil niemand mehr ein Gramm rausrückt - egal zu welchem Preis.

 

1980 - als Gold an einem Tag im Januar auf über 850,- US$ je Unze schoß, waren fast 25% der Investoren in Rohstoffwerten investiert. Darf man den Zahlen glauben, sind es heute gerade mal 1% der Anleger, welche Rohstoffe in ihren Depots halten.

 

Dennoch wird bereits jetzt von einer Blase bei Rohstoffen gesprochen - einfach lächerlich.

 

Goldminen, wie HARMONY GOLD, haben den Gewinn verachtfacht. Viele Rohstoffaktien haben Kurs-Gewinn-Verhältnisse unter 10 - einfach lächerlich, von einer Blase zu sprechen.

 

Würden die Deutschen nur 1% der Guthaben, welche  auf Sparbüchern und Geldmarktkonten schlummern in Gold investieren, würden sie eine weltweite Jahresproduktion kaufen.

 

Übrigens - nur der Besitzer von physischem Metall in Form von Barren oder Münzen ist im Rohstoff tatsächlich investiert. Die Käufer von Zertifikaten oder sonstigen Derivaten besitzen nur Papier, auf dem ein "Versprechen" steht.

 

Halter von Rohstoffaktien oder Fonds sind am Rohstoff indirekt beteiligt - er liegt noch in der Erde und muß noch gefördert werden. In Zeiten der großen Depression der zwanziger Jahre stiegen Goldminenaktien um einige 1000% - z.B. Homestake Mining um ca. 4.000%.

 

Machen Sie sich Ihr eigenes Bild und sprechen Sie mit dem unabhängigen Berater Ihres Vertrauens.

 

Es kann gut möglich sein, daß Sie nicht mehr viel Zeit haben.

 

 

Viel Glück.

 

 

 

 

Markteinschätzung 11.04.2008

 

Nun pfeiffen es die Spatzen von den Dächern.

 

Die Finanzmarktkrise scheint bewußt seitens der involvierten amerikanischen Banken in Gang gesetzt worden zu sein.

 

Natürlich wußte man von den schlechten Risiken, welche man sich durch die Vergabe von Hypotheken an Häuslebauer mit nicht ausreichender Bonität eingefangen hatte.

 

Flugs also einige Milliardenpakete von "guten" und "schlechten" Hypotheken gemischt, geschüttelt, gerüttelt und gerührt und fertig waren die inovativen, überdurchschnittlichen Gewinn versprechenden Finanzprodukte.

 

Diese mußten nur noch außer Landes gebracht werden - und da kamen unter anderem die "renditegierigen" deutschen Banken gerade recht.

 

Seit einiger Zeit erreichen mich vermehrt Anfragen besorgter Investoren, ob denn die Krise jetzt nicht schon ihren Höhepunkt erreicht habe - da viele Analysten und Berater  derzeit bereits Optimismus verbreiten und zum Einstieg raten.

 

Hierzu einige Zahlen: Der IWF (Internationale Währungsfonds) rechnet mit Abschreibungen in einer Größenordnung von rund 1 Billion Dollar weltweit. Bisher wurden seitens der Banken

200 Milliarden Dollar Abschreibungsbedarf publiziert. Dieses ist ein Fünftel der angenommen

IWF-Hochrechnung.

 

Krise also vorbei?

 

Die Allgemeinheit wird nur über die Dinge informiert, die sich einfach nicht mehr verheimlichen lassen. Diese "Salamitaktik" mag ja einen gewissen Zeitaufschub generieren.

 

Die Verluste kommen jedoch irgendwann ans Tageslicht. Inwieweit und wie lange die Börsianer solche Vorgehensweise tolerieren, weiß ich nicht.

 

Somit ist es durchaus möglich, daß wir auch noch im Jahr 2009 die "Nachwehen" zu spüren bekommen.

 

Seit gestern gibt es neue "Silberzehner".  Schon zugegriffen?

 

 

 

 

Börsenerfolg

(einfach erklärt nach André Kostolany)

 

Ein Mann geht mit seinem Hund spazieren. Der Hund wird auf einem Feld von der Leine gelassen und rennt mal vor, mal seitwärts und bleibt auch mal zurück, weil es etwas Interssantes zu beschnüffeln gibt. Und hat er einen Hasen entdeckt, kann er sich schon mal ganz schön weit von seinem Herrchen entfernen.

 

Der Hund ist die Börse: mal rauf, mal runter mal seitwärts und manchmal unberechenbar (Hase).

 

Geben Sie jetzt eine Prognose ab (z.B. DAX 7.500 am Jahresende), dann wetten Sie darauf, wo der Hund als nächstes hinrennt. Dieses wissen Sie aber nicht.

 

Die Position des Mannes stellt den fairen Preis (Fair Value) einer Börse (Region), einer Aktie,  eines Rohstoffes oder einfach eines Wertpapieres dar.

 

Geht man davon aus, daß der Hund immer wieder zu seinem Herrchen zurückkommt, dann ist es schlauer, die Position des Mannes zu bestimmen, also den fairen Preis. Hierzu können historische Erfahrungswerte hinzugezogen und Durchschnittswerte gebildet werden.

 

Vergessen Sie also Prognosen.

 

Kümmern Sie sich lieber darum, ob z.B. Gold bei 1.000,- US$, 2.000,- US$, 5.000,- US$ oder

500,- US$ je Unze fair bewertet ist. Der Hund, (die Börse) wird immer wieder zu seinem Herrchen (fairer Wert) zurückkehren.

 

Manchmal müssen aber Hund und Herrchen ganz schön lange unterwegs sein, aber spätestens, wenn die Haustür aufgeschlossen wird, betritt man wieder gemeinsam das Haus.

 

 

Ketzerische Gedanken zur US-Immobilienkrise 28.03.2008

 

Seit einiger Zeit quälen mich unvorstellbare Gedanken.

 

Im Einzelnen:

 

Auf dieser Welt wird nichts mehr dem Zufall überlassen.

 

Wenn dieses so ist, dann haben die Architektenmathematiker der Banken und Immobilienfinanzierer beim Zusammenstellen der Hypothekenpakete genau gewußt, was sie taten.

 

Seit Urzeiten wissen wir, daß alles bestimmten Zyklen unterliegt.  Dieses gilt besonders für Wirtschaftszyklen (Zinsen, Aktien, Rohstoffe, Immobilienpreise uvm.)

 

Wenn dieses so ist, dann wußte man ganz genau, daß die niedrigen Hypothekenzinsen nicht auf Ewigkeit zu halten waren und irgendwann, so ab dem Jahr 2006 oder 2007 enorme Verluste (Ausfälle) auf die Halter der Hypotheken zukommen, wenn die Zinsen anziehen würden.

 

Also, flux die "Ramschpapiere" mit guten Risiken vermischen, zu einer "Wertpapieranlage" bündeln, schnell noch die Ratingagenturen überzeugen, daß es sich hierbei um hervorragende und risikolose und somit mit AAA (bester Bonität) zu bewertende Finanzprodukte handelt.

 

Das es sich bei den Banken um gute Kunden bei den Ratingagenturen handeln soll, sei hier nur am Rande erwähnt.

 

Nun mußten nur noch die Käufer her. Nichts leichter als das - es mußte nur ein Ertrag herausspringen, der höher war als Staatsanleihen bester Bonität. Dank findiger Mathematiker und Statistiker war das kein Problem.

 

Doch, was half das alles, wenn die Risiken und somit die Verluste  an andere amerikanische Institute verschoben würden. Man ist doch schließlich Patriot und mit anderen Banken und deren Vorständen persönlich oder geschäftlich verbandelt. Also mußte der größte Teil der Finanzkonstrukte raus aus dem Mutterland der aufziehenden Krise.

 

Wo, wenn nicht in Europa und hier speziell in Deutschland wurde man fündig. Die "Ertragsgier" einiger Landesbanken und Privatbanken kam da gerade recht.

 

Der Großteil der "Suprime-Papiere" konnte auf diese Art und Weise aus den Büchern der amerikanischen Banken verschwinden und die Risiken geschickt auf Investoren außerhalb, aber auch innerhalb Amerikas (Pensionskassen) übertragen werden.

 

Sollte es wirklich so oder ähnlich gelaufen sein, so wäre dieses für mich ein gigantischer Betrug, der sicherlich noch einige gerichtliche Nachspiele haben wird (glauben daran tue ich allerdings nicht).

 

Mittlerweile ist die Krise voll im Gang. Alleine der IKB, einer deutschen Bank, deren Aufgabe es ist, den Mittelstand mit Kapital zu versorgen, mußten mehrere Milliarden EURO deutsche Steuergelder zur Rettung zur Verfügung gestellt werden.

 

Ein Ende der Krise ist nicht abzusehen. Wieviel Steuergelder noch "verbraten" werden müssen, wird die Zeit zeigen.

 

Eines aber scheint schon heute klar - der deutsche Steuerzahler kommt für Verluste auf - die amerikanische Banken verursacht haben und dafür die Verantwortung zu tragen hätten.

 

Nein - höre ich gerade vom Aufsichtsrat der IKB - das war so nicht voraus zu sehen und weist jegliche Schuldzuweisung zurück.

 

Liebe Aufsichtsratsmitglieder der IKB - es wäre nur dem deutschen Arbeitnehmer gegenüber fair, wenn ihr eure Aufsichtsratvergütungen gemeinnützigen Institutionen "spenden" würdet. Ihr habt einfach versagt oder wirklich keine Ahnung gehabt. In der freien Wirtschaft wärt ihr jedenfalls schon längst aus dem Verkehr gezogen worden.

 

In ein paar Jahren wissen wir mehr.

 

Natürlich weiß ich, daß ich nichts weiß. Und beweisen kann ich schon garnichts.

 

Aber könnte es nicht doch möglich sein, daß hier und da ein bischen Wahrheit .......?

 

 

Markteinschätzung 25.03.2008

 

Ungeheuerlich!!!

 

Gegen Ende letzter Woche stiegen die Aktienkurse und Rohstoffe wurden regelrecht verprügelt.

 

Und dieses - obwohl sich fundamental nichts änderte.

 

Es wurde nur noch eine weitere Pleitebank mit Steuergeldern "gerettet".

 

J.P. Morgan mußte in einer Wochenendaktion die Investmentbank Bearn Stearns für einen symbolischen Wert von US$ 2,- je Aktie übernehmen. Versüßt wurde diese Aktion noch mit einer Garantie der FED (Amerikanische Notenbank) mit 30 Mrd. US$ Steuergeldern.

 

Übernahmen werden in der Regel monatelang vorbereitet - die Hütte muß also schon lichterloh gebrannt haben, wenn in einer Nacht- und Nebelaktion das fünftgrößte Investmenthaus der USA verscherbelt wurde.

 

Nun mußte man nur noch dem Otto-Normalverbraucher begreifbar machen, daß die Krise  endgültig vorbei sei und schlug auf die Rohstoffpreise allgemein und die Edelmetalle im Speziellen ein, daß es nur so krachte. Innerhalb von 4 Tagen wurde der Goldpreis um

120,- US$ gedrückt - Silber erwischte es noch schlimmer.

 

Aber - was ist das? Die Edelmetallhäuser berichten unisono, daß die physische Nachfrage sich praktisch am Mittwoch und Donnerstag überschlug und man innerhalb weniger Stunden ausverkauft war. Sofort wurden also die niedrigen Preise zu Käufen genutzt.

 

Müßen wir uns nun über den langfristigen Aufwärtstrend bei Rohstoffen (allgemein) Sorgen machen? Ich denke nein. Zwar hat mich die heftige Abwärtsbewegung in ihrer Dynamik überrascht, aber sie ändert nichts an den fundamentalen Aussichten für die nächsten Jahre.

 

Wenn Sie noch nicht in Rohstoffen im Allgemeinen und im Speziellen investiert sind, dann beginnen Sie entsprechende Positionen aufzubauen. Rohstoffinvestoren sollten die niedrigen Kurse zu Anschlußkäufen nutzen.

 

Der Aufbau von Positionen im allgemeinen Aktienbereich hat noch Zeit. Halten Sie hierfür Ihr Pulver trocken.

 

Gerade kommt ein Kommentar des Chefaktienstrategen der Citigroup über die Ticker: "Die beeindruckende konjunkturelle Entwicklung in Brasilien, Russland, Indien und China haben den Eindruck eines niemals endenden Wachstums erweckt, der viele Spekulanten angelockt hat. Jedoch kommen gerade viele Faktoren zusammen, die den Rohstoffwahn enden lassen könnten".

 

Zu diesem Kommentar möchte ich Ihnen ein paar Zahlen nicht vorenthalten:

 

Derivatevolumen weltweit                         613.091.000 Mio. US$

Aktienmarktkapitalisierung weltweit           60.692.973 Mio. US$

Marktkapitalisierung von EXXON (Esso)           454.750 Mio. US$

Investments in Rohstoffen weltweit                  175.000 Mio. US$

Goldminen-Kapitalisierung weltweit                  152.000 Mio. US$

Silberlagerbestände                                              16.800 Mio. US$

 

Nun rechnen wir einmal nach: die weltweiten Investments in Rohstoffen und der Wert aller Goldminen weltweit betragen noch nicht einmal 2/3 des Wertes der größten Aktiengesellschaft der Welt EXXON.

 

Hier von einem "Rohstoffwahn" zu sprechen halte ich gelinde gesagt für abenteuerlich.

 

Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.

 

Markteinschätzung 29.02.2008

 

Täglich hören und lesen wir von Finanzinstrumenten (die selbst von den Käufern nicht verstanden wurden und werden), die 90% ihres Wertes verloren haben.

 

Landesbanken enthüllen immer größere Finanzlöcher in Milliardenhöhe (die der Steuerzahler zu stopfen hat), welche plötzlich - so von heute auf morgen - entstanden sind.

 

Und dann hören und lesen wir von immer neuen Regierungsplänen, die diese Krisen - so von heute auf morgen - in den Griff bekommen sollen.

 

Machen Sie sich deswegen Sorgen? Haben Sie Angst?

 

Sie sollten sich Sorgen machen - und Angst haben.

 

Nein - wie ich am 13.2. schrieb, die IKB wurde "gerettet" und (noch) nicht der Insolvenz preisgegeben. Heute erfährt man aus dem I-Net, dass die Deutsche Bank die "Schrottpapiere" rechtzeitig an die IKB verscherbelt haben und somit die drohenden Verluste aus den eigenen Büchern auf den Steuerzahler übertragen haben soll.

 

Können Sie sich so etwas vorstellen? Nein?

 

Eine parlamentarische Anfrage aus Bayern soll schon gestartet worden sein, um Licht in dieses Dunkel zu bringen. Wir dürfen auf das Ergebnis dieser Untersuchung gespannt sein.

 

Das FED (amerikanische Zentralbank) signalisierte diese Woche weitere Zinssenkungen. Diese Maßnahme treibt den Dollar weiter in den Keller und sollte den Goldpreis bis

US$ 1.000,- und darüber treiben.

 

Wie lange kann das noch weitergehen? Und - welche Themen werden uns demnächst im Rahmen der weltweiten Finanzkrise neu erschüttern?

 

Meine Antwort: "Niemand weiß es und es kann keiner wissen, was noch passiert".

 

Sie haben fleißig Rohstoffe und -werte gesammelt?

 

 

 

 

 

Markteinschätzung 13.02.2008

 

Nun, meine Damen und Herren, einen "CRASH" an den Aktienmärkten haben wir vorerst noch nicht gesehen. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

 

Für mich höchst erstaunlich, scheint doch der Abschreibungsbedarf der Banken (insbesonders der deutschen Zentralbanken) fast endlos zu sein. Es scheint somit nur eine Frage der Zeit zu sein, wann die erste Bank Insolvenz anmeldet. Es würde mich nicht wundern, wenn die IKB heute den Anfang machen muß.

 

In der Spitze wurde die IKB-Bank mit einer Börsen-Bewertung von 3 Mrd. EURO gehandelt. Bereits 6 Mrd. EURO wurden bisher hineingepummt, per heute fehlen nochmals 2 Mrd. EURO. Hat eine GmbH mehr Verluste als Eigenkapital, ist Insolvenz anzumelden. Jeder Geschäftsführer, der so handelt, wie die Verantwortlichen bei der IKB-Bank, steht vor einem Richter und haftet mit seinem Privatvermögen.

 

Aber die Banken haben auf der Rechnung natürlich den deutschen Steuerzahler, der dann Kraft politischem Dekret für dieses Mißmanagement einstehen darf und darauf bauen kann, daß die nächste Steuererhöhung bereits fest eingeplant ist.

 

Liebe Politiker und Verantwortliche - Steuergelder in diese geldgierigen Geldfressmaschinen zu stecken ist schlicht und einfach Diebstahl am deutschen Steuerzahler.

 

Sollten weiterhin Milliarden von Steuergelder zur Rettung von Bankinstituten "verbrannt" werden, dann können wir uns von der "freien Marktwirtschaft" verabschieden.

 

Dann heißt es - willkommen in der Planwirtschaft.

 

Ganz allmählich tritt das ein, was ich schon lange befürchtete. Die Dominosteine kommen ins Trudeln. Dabei sind die notwendigen Herabstufungen seitens der Ratingagenturen noch nicht einmal annähernd "angefaßt" worden.

 

Gerade auf n-tv (16:30Uhr) - Bayern-LB muß 1,9 Milliarden EURO abschreiben - bis gestern ging man von noch 100 Mio. EURO aus.

 

Durch den Abschreibungsbedarf der deutschen Bankinstitute geht der Bund zur Zeit von Steuermindereinnahmen von mehr als 10 Mrd. EURO im nächsten Jahr aus.

 

Macht doch nix - 10 Mrd. mehr oder weniger Neuschulden fallen bei einem Schuldenberg von fast 1,6 Billionen EURO (eine Billion ist 1.000 x 1 Mrd.) nicht mehr auf.

 

Noch einmal - und eigentlich immer wieder - decken Sie sich mit Edelmetall ein - solange es noch welches am freien Markt gibt.

 

Bei ca. 650,- EURO für eine Unze Gold und ca. 17,- EURO für eine Unze Silber sollten Sie keinen Fehler gemacht haben.

 

Und lassen Sie nicht mehr als 20.000,- EURO insgesamt bei einer Bank "rumliegen". Holen Sie sich etwas Bargeld nach Hause - Sie verzichten höchstens auf ein paar läppische Zinsen.

Bei einem "Bank-Run" (Bank-Ansturm) können Sie soviel auf den Konten haben, wie Sie wollen, die Bank hat ein Schild an die Tür gehängt "GESCHLOSSEN".

 

Denken Sie an den Aufbau ihres Rohstoffdepots.

 

Ansonsten verhalten wir uns wie Ersatzspieler beim Fußball - wir stehen an der Seitenlinie und beobachten das Geschehen auf dem Börsen-Platz.

 

 

 

Markteinschätzung 22.01.2008

 

So schnell und kräftig hatte ich einen Abschwung der globalen Aktienmärkte nicht kommen sehen.

 

Das Wort "Panik" geistert seit gestern durch die Börsensäle der Welt. Ein "Crash" - analysieren die Analysten. Ein "Horrorszenario", so beschreiben die Händler auf dem Parkett die Kursrückgänge.

 

Bröseln wir die Wortauswahl einmal auf. Als "Crash" wird ein Kursrückgang bezeichnet, wenn die Kurse mehr als 20% in kürzester Zeit (2-3 Tage) nachgeben. Dieses ist (noch) nicht eingetreten.

 

"Panik" befällt in der Regel als erstes diejenigen, die langfristig geplante Investments mit einem kurzfristigen Kurssturz nicht in der Lage sind in Einklang zu bringen. Der Verstand setzt aus und alles wird verkauft, was nach A... wie Aktie riecht.

 

Und ein "Horrorszenario" - nun gut, ist halt eine Frage der Sichtweise.

 

Komischerweise sind nun diejenigen "Spezialisten" mit dieser Wortauswahl auf den Börsen dieser Welt unterwegs, die uns noch vor einigen Wochen und Monaten (insbesondere zum Jahresende) weismachen wollten, die Hypothekenkrise ist zu Ende. 

 

Machen wir uns nichts vor - Amerika befindet sich in einer Rezession. Eigentlich schon seit einigen Wochen, nur die "offiziellen" Zahlen geben dieses noch nicht preis.

 

Nicht umsonst senkte die amerikanische Notenbank vor einigen Minuten den Leitzins um

75 Basispunkte auf 3,0%. Die Futures in Amerika reagierten auf diesen Zinsschritt im ersten Moment positiv um im zweiten Schritt sich weiter zu verschlechtern.

 

Es wird heute ein spannender Tag an den Börsen in Amerika.

 

Im Sog des allgemeinen Abwärtstrends wurden auch Rohstoffe (allgemein) und im Besonderen Rohstoffaktien in Mitleidenschaft gezogen.

 

Aber, was ist das?  Goldpreis im Moment 15:30 Uhr bei US$ 872,- oz. Zum Jahresbeginn war Gold noch zum Preis von US$ 858,- oz zu haben.

 

Seit Jahresbeginn haben alle wichtigen Aktienwelt-Indices im zweistelligen Prozentbereich abgegeben.

 

Gold, Silber und Platin, die Edelmetalle also - sind der Fels in der Brandung!!!

 

Bauen Sie weiterhin Ihre Rohstoffinvestments kontinuierlich aus - alles weitere hat noch Zeit.

 

 

Markteinschätzung 03.01.2008

 

Zunächst einmal wünsche ich Ihnen, liebe Leser, ein frohes, erfolgreiches und vor allen Dingen gesundes Jahr 2008.

 

Diejenigen unter Ihnen, welche öfter die Aktuelle Seite besuchten, haben sich sicherlich gewundert, warum keine Marktkommentare in den letzten Monaten des Jahres 2007 erschienen sind.

 

Nun, die Markteinschätzung vom 20.8.2007 ist und bleibt unverändert aktuell.

 

Dennoch gibt es jetzt zu berichten, dass die "versenkte" Summe der SachsenLB undenkbare

44 Mrd. EURO betragen soll, auf denen Sachsen hängen bleibt und die Bürger letztendlich für den Schaden aufkommen müssen.

 

Das Thema der Subprime-Kriese wird uns mindestens bis zu dem Datum (Ende Mai) beschäftigen, bis auch die letzte Bank die Bilanz des Jahres 2007 offen gelegt hat. Bis dahin sollten wir uns auf volatilere Aktien- und Zinsmärkte einstellen.

 

Deshalb mein Rat, Neuengagements gegebenenfalls bis zu diesem Zeitpunkt aufzuschieben.

Langfristige Investments im Rohstoffbereich sollten weiterhin kontinuierlich aufgebaut werden.

 

Das irgendetwas im Busche ist, zeigt uns ganz aktuell der Goldpreis 9:44 Uhr - all time high -

auf US$ 862,-. Nun könnte Gold schnell die 900,-er Marke knacken und viel schneller, als wir glauben, über die US$ 1.000,- auf US$ 1.200,- zusteuern. Zumindestens die Charttechnik deutet auf diese Möglichkeit hin.

 

Auch der Ölpreis - gestern kurz über US$ 100,- - signalisiert Ungemach. Die heute veröffentlichten Prognosen des DIW (Öl in 5 Jahren bei US$ 150,- und in 10 Jahren bei

US$ 200,-) halte ich persönlich bei den tatsächlichen Inflationszahlen sogar noch für steigerbar.

 

Ihnen wünsche ich eine schöne Zeit.

 

 

Markteinschätzung 20.08.2007

 

Um es auf einen Punkt zu bringen, die Immobilien- und Liquiditätskrise, welche die Märkte bisher bis zu 15% in die Knie zwang, ist noch nicht zu Ende.

 

Auch wenn uns Notenbankabgeordnete einreden wollen, dass das Gröbste bereits vorbei sei, weil die Notenbanken "so schnell, überlegt und besonnen" Geld in den Markt gepumpt haben, kommen erst so nach und nach die "Leichen" aus dem Keller.

 

Niemand kann logisch erklären, warum nun auch deutsche Banken (IKB, SachsenLB und andere werden noch folgen) in die hausgemachte USA-Krise verwickelt wurden. Unglaubliche Summen - bei der SachsenLB sprangen die Sparkassen und Landesbanken mit sage und schreibe 17,3 Mrd. EURO ein - sind hier im Spiel. Nur um einige Zentel Prozentpunkte mehr zu erwirtschaften und etwas besser dazustehen als die Konkurrenz, ging man unübersehbare Risiken ein. Und das auf dem Sektor der Immobilienkredite und festverzinslicher Wertpapiere.

 

Die Produktionen von Derivaten, Hedge-Fonds und Zertifikaten (u.a.m.) nahmen groteske Formen an. Alleine an Zertifikaten sollen bundesweit mehr als 250.000 (in Worten: zweihundertfünfzigtausend) am Markt erhältlich sein.

 

Vielleicht ist einer der Leser in der Lage mir zu erklären, wozu dieses gut sein soll.

 

Verlorenes Vertrauen in die Finanzindustrie, welche durch Gier getrieben immer mehr Finanzprodukte konstruierte und immer erfinderischer bei den Konstruktionen vorging, ist nicht von heute auf morgen wieder herzustellen.

 

Stellen Sie sich darauf ein - die Genesung der Finanzmärkte wird länger dauern (ich hoffe, ich irre mich).

 

Sie sind hoffentlich vorbereitet.

 

 

 

Markteinschätzung 16. 8.2007

 

Innerhalb einer Woche gab der DAX ca. 1.000 Punkte ab. Anderen Börsenindices ging es nicht besser.

 

Wenn Sie hier unter "Aktuelles" öfter reinschauen, dann kennen Sie meine Einstellung zu den jetzt hochgekochten Themen.

 

Wir haben jedoch keine Liquiditäskrise sondern eine Vertrauenskrise. Geld ist genügend vorhanden, dass Vertrauen, insbesondere gegenüber amerikanischen Banken, ist jedoch massivst erschüttert.

 

Nun, worauf müssen wir uns jetzt einstellen?

 

Meine Meinung ist, dass wir uns auf noch größere Schwankungen an den Märkten einstellen sollten. Wie weit es noch runter gehen kann, ist seriös nicht zu beantworten.

Ein Dow Jones unter 11.000 oder ein Dax-Stand von um die 6.000 würden mich jedoch nicht überraschen.

 

Was ist zu tun?

 

Langfristig ausgerichtete Anleger (Anlagehorizont 5 - 10 Jahre und länger) sollten die Ruhe bewahren - und nichts tun. Liquidität sollte gehalten oder aufgebaut werden.

 

Dann allerdings kommt der schwierigste Teil - mutig nachzukaufen, wenn die Kurse im "Keller" sind.

 

Am 15. Januar 1998 schrieb ich an meine damaligen Kunden: "Investieren Sie jetzt in Asien - ein Boden scheint gefunden." Es dauerte allerdings noch drei Monate, bis die Märkte sich für einen langfristigen Aufwärtstrend entschlossen.

 

Niemand kann Trendwenden prognostizieren. Deshalb setzen Sie sich ein persönliches Indexziel.

 

Beispiel: DAX-Stand 6.500

 

Kommt der DAX in die Nähe Ihres gesetzten Zieles, dann sollten Sie zum Telefonhörer

greifen und mich anrufen. Oder senden Sie eine e-mail unter info@eisel-gmbh.de.

 

 

 

Markteinschätzung 8. 8. 2007

 

Welches Schicksal uns bestimmt ist, wissen wir gottseidank nicht. Manchmal jedoch sind Dinge offensichtlich - und dennoch wollen wir sie nicht wahrhaben.

 

Eigentlich könnte ich den Marktkommentar vom 29.6.2007 genauso wieder schreiben. Es sind seitdem nur einige Faktoren klarer zutage getreten.

 

Nehmen wir nur die Pleitewelle der Immobilienfinanzierungsinstitute in den USA hervor.

Seit meinem letzten Posting hat sich die Zahl der Bankeninsolvenzen auf 110 erhöht.

Es ist für mich einfach nicht vorstellbar, dass diese Pleiten keine Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und den Konsum in den USA haben werden (Beschönigungs-Rede gestern von Bernanke - US-Notenbankchaef).

 

Meine Meinung - wir haben noch nicht einmal die Spitze des Eisberges gesehen.

 

Die Konsequenz -  die Geldströme werden sich verschieben (im Extremfall versiegen) und die exzessiven Kreditvergaben werden ein Ende haben. Das MUSS sich auf den Konsum auswirken, was zwangsläufig die Unternehmensgewinne schrumpfen lassen wird.

 

Stellen Sie sich einfach auf nachgebende Aktienkurse für die nächste Zeit ein.

 

Hände weg von festverzinslichen Wert"Papieren" - Zertifikaten - Hedgefonds und jeglichen künstlichen Finanzkonstrukten - auch wenn Garantie drauf steht.

 

In diesen Zeiten zählen nur reale "ASSETS" - Immobilien(Fonds) - Aktien(Fonds) und Rohstoffe(physisch und/oder - Fonds)

 

Morgen kommt ein neuer EURO-Silberzehner auf den Markt.

 

Und lesen Sie noch einmal die Markteinschätzung vom 29.6.

 

 

Markteinschätzung 29. 6.2007

 

Die möglichen geo-politischen Gewitter (USA/IRAN) traten bisher nicht ein. Dennoch ist ein Krieg zwischen den US$-Kontrahenten nicht vom Tisch.

 

Sie denken, es geht bei dem Konflikt um mögliche Atombombenangriffe der Iraner auf die USA oder Europa? Weit gefehlt - es geht um die Ölabrechnungen der Iraner auf EURO-Basis. Und das können die USA nicht zulassen - die Akzeptanz des US$ wäre weltweit gefährdet und könnte die Weltvorherrschaft der USA gefährden.

 

Heute bekommen wir aus den USA, wieder einmal, positive Wirtschaftsdaten. Bauausgaben - Verbrauchervertrauen werden besser als erwartet bekanntgegeben. So ganz kann ich die offiziellen Zahlen nicht nachvollziehen.

 

Zuviel nachdenkliche Faktoren, wie Hedgefundverluste von einem der großen Player

Bearn Stearns über fast 10 Mrd. US$ (das kann nicht der einzige sein) sowie Pleiten von Immobilienfinanzierungsgesellschaften (insgesamt 86 in Worten: sechsundachtzig) lassen mich vorsichtig kommentieren.

 

Sie haben meine Empfehlung 10,-EURO-Münzen (Silbergehalt 16,6 gr.) als Bargeldreserve zu halten noch nicht befolgt? Das sollten Sie aber.

 

Die Märkte werden liquiditätsmässig nach oben getrieben. Offizielles Geldmengenwachstum M3 in der EURO-Zone über 10%. Das treibt die Aktienkurse, Immobilienpreise und hält die Zinsen niedrig.

 

Beobachten Sie also die Geldströme - eine Abnahme des Gelmengenwachstums dürfte zu Korrekturen an den Märkten führen. Ebenso die Nachricht der Pleite eines Hedgefonds oder einer einer renommierten Bank.

 

Es sind mir zu viele "Schönfärber" am Markt (siehe Nachrichtensender n-tv, BLOOMBERG u.a.).

 

 

 

 

Derzeitige Marktsituation und Einschätzung 10.5.2007

 

Die von mir seit Anfang des Jahres befürchteten geo-politischen Verwicklungen (Iran/USA-Konflikt, Naher Osten) sind gottseidank bisher ausgeblieben.

 

Dennoch bin ich mir nicht sicher, ob nicht das dicke Ende noch nachkommt.

 

Was treibt im Moment die Börsen weltweit?

 

Hohe Liquidität - niedrige Zinsen

Positive wirtschaftliche Zahlen

Positive Stimmung

 

Es ist jedoch Vorsicht angebracht, und Auslöser eines Abschwunges (Korrektur/Crash)könnte wieder einmal, wie Ende Februar, China sein. Vor einigen Tagen wurden an einem Tag in China sage und schreibe über 350.000 Depots eröffnet. Chinesen sind Spieler und scheuen auch keine Risiken. Da bietet sich der Aktienmarkt nahezu an, zumal Chinesen ihr Kapital nicht im Ausland anlegen dürfen. Meiner Meinung nach bildet sich dort eine Spekulationsblase, welche mit einigem Getöse platzen und die etablierten Märkte mitreissen könnte. Das durchschnittliche KGV(Kurs-Gewinn-Verhältnis) liegt nahe bei 40. Alles das erinnert mich an die Internet-Blase 1999-2000.

 

Mein Rat: Die China-Gewinne realisieren.

 

Den TIBERIUS Exploration Fund habe ich hier im Oktober, sofort nach Auflegung, Ihnen vorgestellt. Kursgewinn bisher in 2007:  ca. 23% plus.

 

Ein wichtiger Hinweis:

 

Vor dem 1.1.2009 - also im Jahr 2008, müssen alle Depots für die nächsten Jahre

"steueresistent" aufgestellt werden.

 

Noch ist das entsprechende Gesetz nicht verabschiedet.

 

Sowie die Gesetze vorliegen, werden Sie hier und durch e-mail informiert.

 

 

 

 

Marktkorrekturen kein Anlass zur Beunruhigung ?

JPMorgan am 16.3.2007  16:54 Uhr

 

Lesen Sie bitte einmal genau, was eine Expertin von JPMorgan, einer führenden amerikanischen Investmentbank, am 16.3. schrieb (siehe News).

 

Es ist vollkommen richtig, Marktkorrekturen sind kein Anlass zur Besorgnis, im Gegenteil, Korrekturen gehören einfach zu den Kapitalanlagemärkten dazu - wie das Salz in der Suppe.

 

Aber ein Crash, ein Kursrückgang von mehr als 20%, der sollte zumindest den "kurzfristig" orientierten Anleger (Investitionsziel unter 3 Jahren) zum Nachdenken und Handeln bringen.

 

Wie jedoch entwickelt sich ein Crash? Dieses ist leider nicht vorhersehbar. Heftig, aber nur kurz im Jahr 1987, Scheibchenweise und über 2 Jahre von 2000 bis 2002.

 

Denken Sie bitte einmal darüber nach, was das für Sie als Anleger bedeutet, wenn eine Expertin schreibt, dass sie auf geeignete Gelegenheiten wartet um Aktienpositionen wieder aufzubauen. Und die möglichen Kaufsignale werden gleich mitgeliefert.

 

Sie können mit solchen Aussagen nichts, aber auch rein garnichts anfangen.

 

Und die Risikofaktoren? Kein Wort über die platzende Immobilienblase in den USA, den daraus abzuleitenden negativen Begleiterscheinungen der Pleiten von Hypothekenbanken und der Abnahme der Konsumfreude. Kein Wort über die geopolitischen Risiken.

 

Es ist durchaus möglich, dass die Korrektur uns noch einige Wochen oder Monate beschäftigen wird.

 

Meine Meinung kennen Sie - bilden Sie sich Ihre eigene.

 

 

Crash  ? (6.3.2007)

 

Die weltweiten Abschwünge an den Aktienmärkten machten vor keiner Volkswirtschaft  halt.

 

Heute sind alle wichtigen Indices wieder mehr als ein Prozent im Plus und die Analysten auf BLOOMBERG und N-TV animieren schon wieder die "niedrigen" Kurse zu Käufen zu nutzen.

 

Doch Vorsicht - langfristige Kursanstiege, wie in den letzten Jahren gesehen, korrigierten selten nur über eine Woche. Auch der Abschwung im Mai/Juni letzten Jahres dauerte mehrere Wochen, immer wieder durch ein oder zwei Tage Kursanstiege unterbrochen.

 

Auch die geopolitischen Risiken im Nahen Osten sind nicht vom Tisch. Obwohl heute zu hören war, dass Saudi-Arabien im Einvernehmen mit dem Iran Israel als Staat anerkennen will. Dieses Ansinnen könnte eine vollkommen neue Qualität in die scheinbar unlösbaren Konflikte bringen.

 

Also - im Moment bitte Ruhe bewahren und die Märkte sich beruhigen lassen, bis ein einigermassen klarer Trend erkennbar ist.

 

Eines hat sich jedoch nicht geändert - meine langfristig positive Einstellung zu Rohstoffen - Energie und erneuerbare Energie

 

 

Crash ?  (1.3.2007)

 

Nun - es hat doch etwas länger gedauert, bis die Aktienkurse den Rückwärtsgang einlegten, als ich annahm.

 

Ausgelöst wurde dieser vorgestern durch einen Rückgang der Kurse um 9% in China. Das sich dort eine Blase aufgebaut hatte, konnte jeder am durchschnittlichen KGV (Kursgewinnverhältnis) von 35 ablesen.

 

Zu denken gibt es einem dann jedoch, warum sich dann ein Flächenbrand über die gesamten Weltbörsen ausbreitete.

 

China wurde zum Anlass genommen, allgemein Gewinne mitzunehmen, ohne unbedingt auf die weiterhin brisanten geopolitischen Geschehnisse hinzuweisen. Man konnte sich also aus den Märkten verabschieden und die Schuld des Abschwunges auf China abwälzen.

 

Was jedoch auffiel, dass auch Gold und Silber stark unter Druck kamen. Seitdem gibt es in den Rohstoffmärkten und hier besonders bei den Edelmetallen aufkommend stärkere Volatilitäten (Schwankungsbreiten). Dennoch markierten Nickel und auch Blei sogenannte All-Time-Highs.

 

Durch die steigende Volatilität auch an den Aktienmärkten könnten einige Hedgefonds in Schwierigkeiten gekommen sein, weil sie darauf nicht vorbereitet waren. Mal sehen, was in den nächsten Tagen und Wochen hierzu zu hören sein wird.

 

Die Frage, welche sich jetzt stellt ist jedoch, war es das nun oder müssen wir mit weiteren Kursabschwüngen rechnen?

 

Natürlich weis dieses niemand.

 

Unsere Kunden und ich nehmen zur Zeit eine abwartende Haltung ein, lassen das Spiel erst einmal laufen und setzen die Joker (frisches Geld) erst dann ein, wenn sich einige

Dinge (z.B. IRAN-Konflikt) geklärt haben.

 

Diese Vorgehensweise kostet vielleicht ein Bruchteil Rendite, aber mann muss nicht überall dabei sein und nicht jedes Risiko eingehen.

 

Heute kamen ungünstige Zahlen zum Häuserabsatz von Neubauten in den USA und die Börsen steigen und holen innerhalb einer Stunde 2% minus auf. Merkwürdig - wenn da mal nicht ein Schwein durchs Dorf getrieben wird.

 

 

Ungünstige Konstellationen (26.1.2007)

 

Es bilden sich derzeit ungünstige Konstellationen an den Kapitalmärkten heraus.

 

Der Ölpreis zieht an und es gibt Gerüchte über Förderkürzungen der OPEC, dieses zu einem Zeitpunkt, wo der Winter in den nördlichen Gefilden mit Eis und Schnee zuschlägt.

 

Bereits vor einiger Zeit machte ich auf darauf aufmerksam, dass es zu Eskalationen im USA/ISRAEL - IRAN Konflikt kommen könnte. Es mehren sich leider die Anzeichen, dass es bis März zu einem Luftangriff auf IRAN kommen könnte.

 

Ebenso könnte es zu einer Zinsanhebung in Japan kommen, was die globale Liquiditätslage belasten könnte.

 

Zu allem Überfluss erreichen uns schwache Wirtschaftdaten aus Deutschland und den USA.

 

Seien Sie also vorsichtig!  Anleihe- und Aktienmärkte sind in einer kritischen Situation.

 

Gold und Silber brechen gerade nach oben aus. Zwar dürfte es nicht einfach sein, den Widerstand bei US$ 670,- nach oben zu durchstossen. Bei einem Kriegsausbruch in Nahen Osten dürften auch Kurse über US$ 700,- schnell erreicht werden können.

 

Achten Sie auf die Nachricht eines Ereignisses (Terroranschlag ? o.ä.), welches die westliche Welt gegen den IRAN aufbringen (und vereinen) wird. Einige Tage später dürfte dann der Angriff auf den IRAN beginnen.

 

Die Märkte könnten in diesem Fall mit einem Minus von 15% und mehr reagieren.

 

Die Hoffnung gebe ich jedoch nicht auf, dass die Vernunft bei den Kontrahenten 

siegen wird.

 

 

Der Vier-Jahres-Zyklus (14.12.2006)

 

Seit 4 Jahren kennen die Börsen weltweit nur eine Richtung - die nach oben.

 

Börsen sind keine Einbahnstrassen. Deshalb heute mein Hinweis, dass es in der nächsten Zeit nur natürlich ist, wenn es zu einer Reaktion nach unten kommen würde. Ob dieses Szenario tatsächlich eintritt, und wenn, wie heftig dieses ausfallen könnte, kann ich natürlich nicht sagen.

 

Hier einige Hinweise, welche mich vorsichtig werden lassen:

 

1. Das Sentiment - die Anlegermeinung - ist durchweg positiv.

2. Die Inflation ist im Griff (wird gesagt)

3. Wachstum überall

4. Die Verschuldungen spielen keine Rolle (im Gegenteil - Verschuldung = Konsum)

5. Die Volatilität - die Schwankungen - sind auf historisch niedrigstem Niveau

6. Die geopolitischen Risiken werden heruntergespielt

 

Dieses alles sind Mixturen, welche leicht eine Explosion an den Börsen verursachen, die durchaus Kursverluste in Größenordnungen nicht mehr tolerierbaren Ausmasses auslösen können.

 

Sind Sie ein langfristiger Anleger, der sein Fondsdepot noch über Jahre oder Jahrzehnte aufbauen möchte, dann werden fallende Kurse zum eigenen Vorteil (Cost average) ausgenutzt. Man bleibt also diszipliniert dabei.

 

Möchten Sie in einigen Jahren von den Fondsfrüchten "naschen", dann sollten Sie gemeinsam mit mir darüber nachdenken, wie die schönen Gewinne der letzten Jahre - zumindest teilweise - gesichert werden können.

 

Um es auf einen Punkt zu bringen, Panik ist nicht angesagt - Vorsicht ist jedoch die Mutter der Porzellankiste.

 

Rufen Sie mich an.

 

 

CRB Rohstoff-Index (November 2006)

 

Viele Analysten, die sich zu der Entwicklung von Rohstoffen äussern, sind der Meinung, dass die Rohstoffe ihre Allzeithochs erreicht haben und finden darin die Begründung dafür, dass die Rohstoffe gefallen sind und der "Bullenmarkt" ein Ende hat.

 

Ich halte es jedoch für ausgesprochen dumm und im schlechtesten Fall für manipulativ, die heutigen Preise mit denen der 80er Jahre zu vergleichen und dabei die Inflation ausser Acht zu lassen.

 

Vergleiche über lange Zeiträume machen nur Sinn, wenn sie an den Verzerrungen der Inflation angepasst sind.

 

Inflationsbereinigt sind wir gerade erst einmal gegenüber dem Höchst 1975 25 Basispunkte gestiegen. Bis zum inflationsbereinigten Höchst haben wir noch über 300 Basispunkte Luft nach oben.

 

Der Rohstoff-Bullenmarkt hat gerade erst begonnen.

 

Mit Rohstofffonds werden wir noch viel Spaß haben.

 

 

TIBERIUS Exploration Fund (Oktober 2006)

 

Dieser Fonds könnte in den nächsten Jahren für Furore sorgen. Es ist der erste in Deutschland zugelassene Fonds, der sich auf Aktiengesellschaften konzentriert, welche mit der Exploration - also mit der Suche nach Rohstoffen - beschäftigt sind.

 

Die Schweizer Gesellschaft TIBERIUS hat sich als der Spezialist in Europa für Rohstoffe etabliert. Eigentlich traue ich nur dieser Gesellschaft zu, solch einen Explorationsfonds erfolgreich zu managen.

 

Fragen Sie nach den Möglichkeiten, die ein Explorationsfonds bieten kann.

 

 

BlackRock  MERRILL LYNCH

 

Vergeblich werden Sie in Zukunft ihre MERRILL LYNCH Fonds in den hierfür speziallisierten WEBSITES suchen.

 

Beide Gesellschaften haben fusionert. Die ehemaligen Fonds von MERRILL LYNCH finden Sie jetzt unter

 

BlackRock MLIM.

 

Die Wertpapierkennnummern wurden nicht verändert.

 

 

 

NEUER Fonds

 

Die Investmentgesellschaft PICTET hat in der Vergangenheit schon häufiger neue Trends bei Branchenfonds erkannt und damit eine Vorreiterrolle bei der Konzeption spezialisierter Fonds übernommen.

 

Das neueste Pferd im Stall der Fondsinnovationen bei PICTET ist der PICTET Funds (Lux)-Security Fund, welcher sich auf die Sicherheitsindustrie fokussiert.

 

Die sprunghafte Nachfrage nach Sicherheit und somit nach Sicherheitssystemen wird das Budget, welches hierfür in den nächsten 10 Jahren europaweit zur Verfügung gestellt werden soll, verzwanzigfachen, so die Experten von PICTET.

 

Ein Fonds, welcher sich zur Beimischung eignen sollte, wenn 10 Jahre und mehr Anlagezeit zur Verfügung stehen.

 

 

 

THAILAND

 

Seit 1932 wurde in Thailand 18 mal geputscht oder zumindest wurde der Versuch gemacht. Bisher hat keine Regierung ihre Amtzeit zu Ende gebracht.

 

Dennoch sind die Chancen nach dem neuesten Putsch gut, dass die tatsächlichen Wirtschaftskräfte Thailands freigesetzt werden.

 

Im Vergleich zu anderen Schwellenländerfonds liegen Thailandfonds weit zurück. Hier kann man in diesem Zusammenhang von einem deutlichen Aufholpotenzial für Thailand sprechen.

 

Mit einem durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnis von 9 sind Aktientitel günstig bewertet.

 

Wenn Sie mit Thailand Ihr Depot weiterhin diversifizieren wollen, sprechen Sie mich an. Nutzen Sie hierzu die e-mail-Möglichkeit über den Kontakt-Button.

 

 

 

 


Aktuelles

"10-EURO-Gedenkmünzen"

 

Was haben wir als Fondsberater mit den in Deutschland offiziell als Zahlungsmittel zugelassenen

10-EURO-Gedenkmünzen zu tun? Dieses werden Sie sich mit Recht fragen.

 

Nun - folgende Überlegung veranlasst uns, unsere Kunden auf folgenden Umstand aufmerksam zu machen.

 

Die 10-EURO-Münzen sind in Deutschland offizielles Zahlungsmittel. Somit kann damit jeder, der sich im Besitz einer solchen Münze befindet, überall einkaufen gehen. Gegenüber einem 10-EURO-Schein besteht bis hierher kein Unterschied.

 

Die Münze ist 18 Gramm schwer und hat einen Feingehalt von .925 Silber. Dieses wiederum bedeutet, dass der Silbergehalt der Münze 16,65 Gramm beträgt oder 0,535 Oz (Unze) schwer ist. 

 

Rechnet man nun den realen Wert dieser Silbermünze aus, dann kommt man heute auf einen Gegenwert von fast genau 5 EURO.    (Oz 12,50 US$ bei einem Kurs von 1,28)

 

Verdoppelt sich der Silberpreis - und Experten gehen davon aus, dass der Silberpreis sich sogar verfünf- oder verzehnfachen kann - dann ist der Silberwert der 10-EURO-Münze plötzlich mehr als 10 EURO wert.

 

Halbiert sich hingegen der Silberpreis, weil auch Experten sich irren können, dann können Sie immer noch für 10 EURO mit Ihrer Münze einkaufen gehen.

 

Deshalb unser Tipp: Besorgen Sie sich bei der Hausbank ein paar (oder mehr) Silberlinge und stecken diese in eine Kecksdose (Sie sollten sich merken, wo Sie diese Dose hingestellt haben).

 

Sollte sogar eine Währungsreform ins Haus stehen, wird Ihnen der Bäcker und der Fleischer gerne die Münzen als Zahlungsmittel abnehmen. Einen 10-EURO-Schein könnte man dann wohl nur noch an die Wand nageln.

 

 

 

"SOLIDE UNTERNEHMEN ÜBERLEBEN AUCH EINE WIRTSCHAFTSKRISE"

 

Wer mit mir in den letzten zwei bis drei Jahren gesprochen hat und mich nach der aktuellen Marktsituation befragte, der bekam folgende Antwort:

 

"Die Welt sitzt auf den höchsten Schulden aller Zeiten wobei Amerikas Schulden formlich explodieren (hauptsächlich aufgrund der Kriege). Die riesigen Devisenüberschüsse Asiens bauen ein Ungleichgewicht auf, welches nicht mehr haltbar ist."

 

Die zu erwartende Krise wird vielleicht ausgelöst durch das Platzen der Immobilienblase in Amerika, vielleicht durch einen Absturz des US-Dollars, einen Vulkanausbruch in Japan oder den Flügelschlag eines Schmetterlings am Amazonas (nicht so ganz ernst gemeint). Auslöser wird meines Erachtens jedoch Amerika sein.

 

Welches wird das Rezept sein, dass in einer zu erwartenden Krise Kapital erhält oder sogar vermehrt?

 

Ganz pauschal gesprochen: ein Drittel Aktien, ein Drittel Immobilien und ein Drittel Rohstoffe/Edelmetalle (physisch und/oder Fonds).

 

Wieso Aktien, werden Sie nun mit Recht fragen?

 

Aktien sind letztendlich Sachwerte und damit relativ sicher - wenn man nicht auf einem Tiefststand verkaufen muss. Denn auch in einer Weltwirtschaftskrise werden die meisten soliden Unternehmen überleben.

 

Deshalb ist die Liquiditätsbetrachtung eines Investors der wichtigste Faktor vor Investitionsentscheidungen.

 

Natürlich muss man sich die Frage stellen, was ist mit meinem Depot, wenn der Crash gottseidank ausbleibt?

 

Sie haben vielleicht ein paar Prozent Rendite verloren - aber Sie waren vorbereitet.

 

 

 

"ZINSABSCHLAGSTEUER"

 

Ab 1.1.2007 gelten neue Freistellungsgrenzen für Zinserträge.

 

Die "alten" Grenzen werden halbiert.

 

Somit stehen folgende Höchstbeträge inklusive der Werbungskostenpauschale insgesamt (für alle Institute zusammen) zur Verfügung:

 

Alleinstehende              €     801,-

Verheiratete                 €   1.602,-

 

Es ist jedoch möglich, dass die Institute von sich aus die Freibeträge halbieren. Dann müßten Sie nicht reagieren und "neue" Freibeträge erteilen.

 

Nutzen Sie dennoch den Termin zum 1.1.2007 zur Überprüfung der erteilten Freibetragssummen, damit Sie nicht in den Dunstkreis der "Steuerhinterziehung" geraten.

 

Viele Kunden erteilen keinen Freistellungsauftrag, nehmen den 30%-igen Abschlag zeitweise in Kauf und holen sich die Abzüge über die Steuererklärung wieder.

 

 


Aktuelle Themen & interessante Anlagekonzepte

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